Gebrauchte Notebooks: Das sollten Sie beim Kauf beachten

Gebrauchte Notebooks sind oft verlockend günstig, doch beim Kauf sind einige Dinge zu beachten.Es ist verlockend: Ein Laptop mit einem Neuwert von 1.000 Euro soll ein Jahr später kaum mehr als die Hälfte kosten – zumindest statistisch gesehen verliert ein Notebook jedes Jahr 50 Prozent an Wert. Mit gebrauchten Notebooks lässt sich sehr viel Geld sparen und oft reicht die Leistung der letzten Notebook-Generationen für Office-Anwendungen vollkommen aus. Dennoch birgt der Kauf eines gebrauchten Geräts Risiken. COMPUTER BILD verrät, worauf Sie als Kunde achten sollten.Seriöse Händler und GarantieansprücheIm Internet bieten zahlreiche gewerbliche Händler und Privatpersonen gebrauchte Notebooks an. Bei Privatkäufen ist zu beachten, dass Sie in der Regel kein Rückgaberecht haben und eventuelle Garantieansprüche nicht automatisch auf Sie übergehen. So empfiehlt es sich, das Geschäft über einen gewerblichen Verkäufer abzuwickeln, der die gesetzliche Gewährleistung anbietet. Wenn Sie das Angebot einer Privatperson vorziehen, ist es ratsam, das Gerät vor dem Kauf in Augenschein zu nehmen und auf seine Funktionstüchtigkeit zu überprüfen.» Gebrauchte Notebooks bei Flip4New gegen Bares verkaufenWorauf Sie beim Online-Shopping achten müssen10 TippsShopping-Hilfen ansehenAkkuleistungEin häufiger Schwachpunkt bei gebrauchten Geräten ist der mitgelieferte Akku. Nicht immer erbringt er noch die volle Leistung. Viele ältere Laptops können Sie nur noch im stationären Betrieb unter angeschlossenem Netzkabel verwenden. Ein weiteres Problem: Bei vielen Notebooks funktioniert der Netzbetrieb nur bei eingesetztem und funktionierendem Akku. Im Falle eines Batterie-Defekts kann also ein günstiges Gebrauchtgerät schnell zu einem Ärgernis werden.» Kaufberatung: Die beliebtesten NotebooksHäufige DefekteAuch Wackelkontakte im Stromkabel sind eine häufige Fehlerursache, ebenso wie ein Defekt des „Inverters“: In diesem Fall fällt die Hintergrundbeleuchtung des Displays aus. Überprüfen Sie den Bildschirm nach Möglichkeit auch auf eventuelle Pixelfehler. Da das Display eines der teuersten Komponenten des Laptops ist, lohnt sich der Austausch außerhalb der Garantiezeit nicht. Eine beschädigteFestplatteist ebenfalls nicht selten. Der Austausch gestaltet sich leider nicht so einfach wie bei einem Desktop-PC. Laien sollten deshalb die Finger davon lassen.Alle getesteten Ultrabooks im Detail31 GeräteUltrabooks ansehenBeim Verkauf: Festplatte löschenWenn Sie selbst einen Laptop verkaufen möchten, stellen Sie sicher, dass Sie alle Ihre Daten löschen. Unter Windows leiten Sie die Festplattenformatierung über die Datenträgerverwaltung der Systemsteuerung und den Eintrag „Festplattenpartitionen erstellen und formatieren“ ein. Bedenken Sie jedoch, dass selbst bei einer formatierten Festplatte die Daten mit Spezialprogrammen wiederherstellbar sind. Abhilfe schafft ein Spezial-Programm wie DBAN (Darik’s Boot and Nuke) das die Festplatte durch mehrfaches Überschreiben unwiderruflich löscht.» Download: DBAN (Darik’s Boot and Nuke) herunterladenFazitDie Risiken beim Kauf eines gebrauchten Notebooks lassen sich durch detaillierte Recherche im Vorfeld minimieren. Achten Sie bei Ihrer Auswahl auf eine möglichst ausführliche Beschreibung des Geräts und aussagekräftige Fotos. Fehlen wichtige Details in der Anzeige, fragen Sie beim Händler gezielt nach.

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