PC Komponenten – Die Bestandteile eines Computers

PC Komponenten – Die Bestandteile eines Computers

PC Hardware online kaufen

PC-Hardware aus der Zukunft: Mit diesem Zubehör bist du für 2022 gerüstet

Flexibilität bis ins Detail: Konfiguration bei den Profis

Die Anforderungen an einen Computer sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Der Rechner soll jedoch auf den Anwender zugeschnitten werden und keine Kompromisse einfordern. PC-Systeme lassen sich schnell und unkompliziert den eigenen Wünschen nach anpassen, indem man die einzelnen Komponenten der Hardware austauscht oder erweitert.

Konfigurationen durch Profis gewährleisten auch stets eine Kompatibilität der einzelnen Hardware-Komponenten. Ob Festplatte, Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte, Mainboard oder Netzteil – bei uns findest du die passenden Komponenten für deine Hardware, die du benötigst.

Eine Frage des Platzes – Wie groß muss die Festplatte sein?

Seine Erinnerungen hält man gerne auf zahlreichen Fotos und Videos fest. Bereits viele der fortschrittlichen Smartphones filmen in 4K-Auflösung, was den benötigten Datenplatz merklich erhöht. Wichtige Momente sollten nicht aufgrund eines vollen Speichers notgedrungen vom Mobilgerät oder der Kamera gelöscht werden, hier schafft eine große Festplatte Abhilfe.

Bereits mit einem Terabyte archiviert man problemlos tausende von hochauflösenden Videos und unzählige Fotos. Wer häufig ein Spielchen wagt, greift am besten zu noch größeren Varianten von zwei bis drei Terabyte und zieht zum anderen zusätzlich eine SSD (Solid-State-Disk) in Erwägung.

Die Spiel-Highlights werden einiges an Datenplatz einfordern - Bestseller wie Guardians of the Galaxy oder Red Dead Redemption 2 verlangen mindestens 80 Gigabyte für die Installation. Deine Lieblingsspiele sollten zudem auf einer SSD gelagert werden. Diese Nachfolgetechnik der konventionellen Festplatte bietet viele Vorteile:

Sie startet das Betriebssystem sowie Anwendungen aller Art deutlich schneller, wovon auch der passionierte Zocker profitiert. Häufig gespielte Titel sind in Windeseile einsatzbereit und Ladezeiten von Spielständen verkürzen sich immens. Auch Anwender, die professionellere Video- und Bildbearbeitung handhaben, gewinnen durch den Einsatz einer SSD.

Die entsprechende Software zieht bedeutend mehr Nutzen aus dem deutlich schnelleren Speicher und beschleunigt die Arbeitsvorgänge.

Prozessorleistung wo sie gebraucht wird

Die Frage des benötigten Speichers ist leichter zu beantworten als die des Prozessors. Hier verwirren den Käufer oft viele Faktoren, wie beispielsweise die Kernanzahl, die Taktrate und die Bezeichnung an sich. Bei Intel-Prozessoren lässt sich das verwendete Schema gut erklären.

Die Modelle Core i3 stehen für die Einsteigerklasse, welche vor allem für Businessanwender zu empfehlen ist. Hier bekommt man genügend Leistung für die Büroarbeit – und für ein kleines Spielchen zwischendurch. Die Core i5-Prozessoren stellen hingegen einen Kompromiss dar, bei dem es viel Performance für überschaubares Geld gibt.

Wer allerdings den Computer möglichst ausreizen und Spiele in maximalen Details sowie aufwendige Programme nutzen möchte, der greift zu einem Core i7 oder i9. Hier verbaut Intel das Maximum an derzeit möglicher Rechenleistung.

Die AMD-Chipsätze sollen aber keineswegs unerwähnt bleiben. Diese Prozessoren wurden ebenfalls nach einem nachvollziehbaren Namensschema geordnet. Die Ryzen 3-Varianten bieten mit ihren vier Kernen genug Power für den Alltag, z. B. Bearbeitung von E-Mails, Abrufen von Youtube-Videos oder einfache Software-Anwendungen.

Der CPU der Ryzen 5-Reihe lässt dich nicht im Stich und wird selbst den anspruchsvollsten Anforderungen gerecht. Hier erhält man einen Hexa-Core mit einer gut ausbalancierten Performance. Die schnellsten AMD-Prozessoren sind jedoch die Octa-Core-CPUs der Ryzen 7- beziehungsweise Ryzen 9-Reihe.

Wer mit AMD liebäugelt und enorm viel Leistung benötigt, liegt bei diesen Prozessoren richtig.

Die passende Grafiklösung: Jeder Pixel zählt

Nvidia und AMD liefern sich nach wie vor einen Schlagabtausch in allen Leistungsklassen. Die Wahl des Herstellers sollte dennoch gut überlegt sein.

Eine der wichtigsten Hardware Komponenten deines Gaming PCs ist die Grafikkarte. Dieses Thema ist nicht nur für Gamer interessant - denn sobald irgendetwas auf dem Display dargestellt werden soll, wird eine GPU (graphics processing unit) benötigt. Es kommt jedoch darauf an, für was man den PC nutzen möchte. Je anspruchsvoller die Grafik, desto mehr Power wird benötigt.

Dafür kann eine integrierte Grafikkarte von der Leistung eventuell nicht ausreichend sein. Über die Nutzung von Office-Programmen und das Abspielen von Videos hinaus kommt man für diverse Games auf dem PC nicht um eine externe Erweiterung herum. Die beliebtesten und leistungsstärksten GPUs werden von AMD und Nvidia hergestellt. Nvidias Grafikkarten laufen unter dem Namen Geforce RTX, die von AMD werden auch als Radeon RX bezeichnet.

Wovon hängt die Leistung der Grafikkarten ab und welche benötige ich?

Taktfrequenz, Shadereinheiten und Speicher sind essenzielle Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen. Die Taktfrequenz gibt an, wie schnell die Chips innerhalb der Grafikkarte arbeiten. Je höher die Taktrate also ist, desto schneller werden die Daten verarbeitet. Um Grafiken (etwa in Computerspielen) realistischer aussehen zu lassen, werden 3D-Modelle und Spezialeffekte verwendet. Hierbei stehen diverse Berechnungen an und die Shader sind die Verarbeitungseinheiten, die diese Aufgabe übernehmen und somit für die 3D-Leistung verantwortlich sind.

Zu guter Letzt spielt der Grafikspeicher oder auch Video-Ram (VRAM) eine wichtige Rolle hinsichtlich der Leistung. Er übernimmt die Speicherung der berechneten Daten. Der VRAM ist in der GPU verbaut, wobei deutlich schnellere Speichertypen wie GDDR6 oder der DDR4-Speicher extern verbaut und mittlerweile am beliebtesten sind. Für die Wahl des Arbeitsspeichers spielen Auflösung, Texturqualität, LOD-Distanz (Level of Detail) und bestimmte Kantenglättungstechniken wie TXAA oder MSAA eine große Bedeutung. Natürlich ist die Auflösung für die meisten das Entscheidende.

Auflösung benötigte GB (RAM) HD (1280 x 720 Pixel) 2 GB VRAM Full-HD (1920 x 1080 Pixel) mind. 4 GB VRAM WQHD (3440 x 1440 Pixel) 6 - 8 GB VRAM Ultra-HD (3840 x 2160 Pixel) 8 - 12 GB VRAM

Generell kann man mit 4 GB spielen, wirklich zukunftsorientiert und sicher ist das allerdings nicht mehr. Optimal wären 6 Gigabyte und einer der Speichertypen GDDR6 oder HBM. Mit 8 Gigabyte ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

NVIDIA Geforce RTX

Bei den NVIDIA Geforce RTX GPUs steht die erste Ziffer für die Generation. Die aktuellsten und schnellsten GPUs von NVIDIA laufen mit Ampere-Architektur und als 30er Generation. Die letzten beiden Zahlen beschreiben die Einstufung der Geschwindigkeit. Optimierte Leistung bekommt man bei den Prozessoren mit dem Kürzel “ti”. Das bedeutet “Titanium” und bezieht sich auf eine Baureihe, bei der die Leistung auf das höchste Level befördert wurde. Der Zusatz “Super” weist auf eine grundlegende Anpassung innerhalb der Generation hin.

NVIDIA Geforce RTX Raytracing

Raytracing ist das Non-Plus-Ultra was Grafik-Effekte angeht. Für ein realistisches Gaming-Erlebnis der Extraklasse entwickelte NVIDIA eine neue Technologie. Hierbei werden Lichtverhältnisse simuliert wie sie in der realen Welt vorzufinden sind. Grafikkarten mit der neuesten Raytracing Technologie findet man ab der 20er Generation.

Nur optimal konfiguriert ist der PC zukunftssicher

Beim Konfigurieren des Computers sollte man sich essentielle Fragen zu den eigenen Nutzungsgewohnheiten stellen und nach diesen die PC Komponenten wählen. Wird der PC nur für Büroarbeit oder auch für Multimedia verwendet? Was soll alles auf der Festplatte gelagert werden? Wird der Rechner für anspruchsvolle Spiele eingesetzt? Muss er komplexe Anwendungen, beispielsweise wie Photoshop, stemmen?

Sobald man diese Fragen beantwortet hat, schärft sich das Bild und man bekommt eine klare Vorstellung für einen perfekt abgestimmten PC.

Gaming PC zusammenstellen beim Spezialisten

Warum selbst einen Gaming PC zusammenstellen?

Wer leidenschaftlich gerne am PC spielt, für den ist eines klar: Einen Gaming PC zusammenstellen ist der wichtigste Schritt zum perfekten Spielerlebnis. Die Individualität des eigenen Gaming-Systems ist wichtig, da jeder Gamer über ganz eigene Vorlieben verfügt. Darüber hinaus hat es noch weitere Vorteile, sich dazu entscheiden, selbst einen Gaming PC zusammenstellen zu wollen. Beispielsweise hat jedes Spiel und jedes Genre andere Anforderungen an das Gaming-System. Bei uns besitzt man deshalb die Gelegenheit einen Gaming PC zusammenstellen zu können, der genau die Bedürfnisse der eigenen Games bedient. Die unendlich wirkende Menge an unterschiedlichsten Gaming-Komponenten sorgt dafür, dass es beim Zusammenstellen eine sehr große Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten gibt. Die persönlich beste Variante herauszufinden macht vielen unserer Kunden Spaß, da jedes Bauteil genau abzuwägen ist. Unser Angebot ist so ausgelegt, dass sich sowohl die Experten als auch die Newbies im Gaming PC Zusammenbauen austoben können.

Ein von uns bereits vorkonfigurierter Gaming PC bietet eine ideale Grundlage. Um immer den aktuellsten Gaming Ansprüchen zu entsprechen, pflegen unsere Experten ständig aktuelle Komponenten in unsere Konstruktionen ein. Haben Sie sich erst einmal für eine passende Grundkonstruktion entschieden, gelangen Sie in unseren eigenen PC-Konfigurator. Dort können Sie dann einzelne Komponenten nach Ihrer Vorstellung austauschen und damit Ihren ganz persönlichen, individuellen Gamer PC zusammenstellen. Im Konfigurator selbst können Sie auch auswählen, ob wir für Sie den PC fertig montieren sollen, oder ob wir Ihnen lediglich den Bausatz zusenden, weil Sie Ihren Gaming PC selbst zusammenbauen wollen.

PC Komponenten – Die Bestandteile eines Computers

Bevor man sich an das Projekt “Gaming PC zusammenstellen” wagt, sollte man sich das notwendige Wissen aneignen. Die Bauteile in einem Computer ist die sogenannte Hardware. Und von allen PC Komponenten gibt es endlos viele Auswahlmöglichkeiten, da die Hersteller jedes Jahr neue, verbesserte Produkte auf den Markt bringen.

Das bedeutet nicht, dass ihr jetzt gezwungen seid jedes Mal einen neuen PC zu kaufen sobald es neue Hardware gibt. Viele komplett PCs bieten mittlerweile die Möglichkeit auch einzelne Komponenten auszutauschen, um euren Computer auf den neusten Stand zu bringen.

Trotzdem wird die Auswahl von Grafikkarten, Prozessoren, Motherboards oder sogar Arbeitsspeicher keine leichte und schnell zu lösende Aufgabe sein. Und damit ihr schneller zu dem Ziel kommt, den für euch besten Gaming PC zu erstellen, haben wir uns die Zeit genommen einen Beitrag zu erstellen auf dem ihr die besten PC Komponenten im Überblick habt. Doch im Vorfeld solltet ihr eine klare Vorstellung von eurem zukünftigen Build haben, damit ihr euch auch für die richtigen PC Komponenten entscheidet.

Im Fokus – Geld und die damit verbundenen Möglichkeiten

Vergesst alles was ihr gehört habt, zwei Dinge sollten zu Beginn eines eigenen Builds immer festgelegt sein – Das Budget und das Ziel! Budget sollte jedem klar sein, der Betrag den ihr gewollt seid in euer neues Gaming Rig zu investieren. Und bei der Zielsetzung solltet ihr euch darüber im Klaren sein was genau ihr mit eurem neuen PC vorhabt.

Aber bedenkt: Je niedriger das Budget desto mehr müsst ihr aus jedem Euro rausholen. Damit will ich sagen dass in einem 1000,00 Euro PC das Preis-Leistungs-Verhältnis wesentlich stärker ausfallen kann als bei einem 4000,00 Euro Build. Beobachtet also jederzeit die Preise der PC Komponenten um sie günstig zu ergattern und damit im Rahmen eures Budgets zu bleiben.

Daher raten wir euch euren Fokus zuerst auf das Ziel zu legen. Wollt ihr einen der besten Gaming PCs oder ein System das zum Zocken von E-Sport-Titeln ausreicht. Vielleicht habt ihr aber auch viel mit Fotografie/Video am Hut und wollt euren PC hauptsächlich zur Bildbearbeitung verwenden? Je nachdem was ihr vorhabt, werden unterschiedliche PC Komponenten benötigt um die maximale Leistung aus eurem Build rauszuholen, und so viele Scheine wie möglich in eurem Geldbeutel zu behalten. Auch wenn die meisten PCs so gut wie alles bewältigen können, ist es besser sich auf die wichtigsten PC Komponenten zu konzentrieren. Im Endeffekt braucht man keinen Hansdampf in allen Gassen (kann zwar alles, aber nichts zu 100 Prozent).

Wenn ihr dann festgelegt habt in welche Richtung und in welchem Preisbereich sich euer neuer PC bewegt, müsst ihr euch entscheiden auf welchen Formfaktor ihr setzen wollt – wird es AMD oder Intel? Nach dieser Entscheidung habt ihr schon mal einen großen Schritt hinter euch.

Prozessor

Die CPU heißt nicht umsonst “Central Processing Unit”, sie ist buchstäblich der wichtigste Bestandteil eines jeden PC Builds und aus diesem Grund fangen wir hier an. Um sich für den besten Prozessor entscheiden zu können, müsst ihr euch zuerst auf Intel oder AMD festlegen. Ist das getan geht es wieder um Budget und Vorhaben. Falls ihr nur alltägliche Dinge erledigen wollt wie Texte verfassen, Musik hören oder im Netz surfen wollt, reicht ein AMD Athlon, Intel Premium oder Celeron vollkommen aus und ist zu dem sehr erschwinglich. Mittlerweile bieten Intel Core und AMD Ryzen den Kunden ein breites Spektrum an, vom günstigen HTPC bis hin zu einem hochwertigen Gaming PC. Und zum krönenden Abschluss gibt es natürlich noch den Intel Core X oder den AMD Ryzen Threadripper, die Herausforderungen wie Videoproduktion, 3D Modellierung oder dem Streamen von Games ohne Probleme meistern.

Intels Core i5 Serie waren DIE Prozessoren für Gamer. Und das aus dem einfachen Grund, da die meisten Mainstream Titel eher zu Lasten der Grafikkarte fielen und nicht zu Lasten der CPU. Also brauchte man seine Ersparnisse nicht für eine hochwertige CPU zum Fenster hinauswerfen. Der i5 war und ist immer noch sein Geld wert. Und mit dem i5-10400F sind Schnäppchenjäger bestens bedient, da der Chip bei den meisten Aufgaben mit dem Top-Core der letzten Generation, dem Core i9-10900K, Schritt hält.

Und da AMD endlich wieder im Einsatz ist, empfehlen wir natürlich auch den AMD Ryzen 5 5600X. Sowohl bei dem i5-10400F von Intel als auch dem Ryzen 5 5600X von AMD handelt es sich um eine ideale Investition, wenn es ums Zocken geht. Während Intel bei Ingame Bildraten hervorsticht, schlägt AMD bei größeren CPU Auslastungen zurück. Doch was genau ist mit größeren CPU Auslastungen gemeint. Das bedeutet, dass mehrere Aufgaben gleichzeitig ausgeführt werden können. Dadurch eignet sich der Chip beispielsweise perfekt zum Streamen.

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Mainboard

Keine gute CPU kommt ohne ein gutes Mainboard aus. Egal für welchen Chiphersteller ihr euch letzten Endes entscheidet, trefft ihr auf eine riesen Auswahl von Mobos mit verschiedenen Chipsätzen. Daher wollen wir euch als erstes beantworten, welche Größe die richtige für euch ist.

Falls ihr hoch hinaus wollt mit ordentlich Speicher und einem deftigen Grafikkarten Setup, sind ATX, E-ATX und XL-ATX Mainboards genau die richtigen.

Wenn ihr ein kleineres System sucht, solltet ihr mit Micro-ATX oder Mini-ITX gehen. Sie sind etwas kompakter, müssen dafür aber in Sachen Grafikkarten- und andere PCIe Zusatzkarten-Steckplätze einstecken.

Von dort aus wird auch die Wahl des Prozessors festgelegt, welches Motherboard mit eurem System zusammenarbeitet. Dies beinhaltet die Sicherstellung der CPU-Sockel-Anordnung sowie den richtigen Chipsatz. Beispielsweise passen sowohl Intel Coffee Lake- als auch Kaby Lake-Chips auf den gleichen 1151 Sockel, jedoch benötigt ersterer einen 300-er Chipsatz, während letzterer bei einem 200er-Chipsatz zum Einsatz kommt. Genauso teilen sich Ryzen und die 5. Gen. Ryzen den gleichen AM4 Sockel, doch die letzten AMD Chips profitieren am besten von der neuen X470 Plattform.

Wenn ihr bei der Größe eures Mainboards einen Haken auf eure Checkliste setzen konntet, solltet ihr euch jetzt darauf konzentrieren, welches Motherboard mit eurem System kompatibel ist. Dabei müsst ihr auf die CPU Sockelanordnung sowie den richten Chipsatz achten.

Falls ihr euch der Intel Seite anschließt, haben wir je nach Größe eures Gehäuses folgende Empfehlungen für euch: Das ASUS ROG Maximus XII Hero (ATX), das MSI MPG Z390M Gaming Edge AC (Micro-ATX) oder das ASUS ROG Strix Z390-I (Mini-ITX). Alle passen perfekt zu einem modernen Intel PC.

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Für unsere AMD-Liebhaber empfehlen wir das ASRock X570 Phantom Gaming X für einen ATX-Build, das ASUS TUF Gaming B550M-Plus für Micro-ATX-Rigs und das Asus ROG Strix X470-I für die, die nach einem Mini-ITX suchen.

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Unabhängig davon ob ihr euch unsere Vorschläge genauer anschaut oder nicht. Ihr solltet immer im Hinterkopf behalten, dass die Wahl des Motherboards letztendlich der Grundstein für eure Funktionsmöglichkeiten, RAM und Speicher, euer Gehäuse und dafür wie gut euer Chip übertaktet werden kann.

Grafikkarte

Kommen wir zu der dritten Hauptkomponente. Die Grafikkarte bestimmt was visuell auf eurem Gaming Monitor gerendert werden kann. Während die meisten Komplett-PCs mit einer integrierten Grafikkarte für einfache Aufgaben und sogar 4k-Streaming gerade so davon kommen, erfordert das erstellen eigener Medien eine dementsprechend große Leistung, die auch nur eine speziell dafür vorgesehene GPU bieten kann.

Beim Thema Grafikkarte kommt den meisten vermutlich ein wohles Gefühl auf. Denn sobald man sich sicher ist, welche Grafikkarte man in seinem zukünftigen Gaming PC verbauen möchte, ist diese bereits ausverkauft. Auch die Frage wann die Produkte wieder vorrätig sind bleibt unbeantwortet.

Doch falls ihr eine Übersicht der derzeit besten GPUs haben wollt, schaut in unseren Grafikkarten Beitrag. Dieser wird stetig aktualisiert.

Aber auch hier gibt es natürlich ein paar Tipps für euch

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Arbeitsspeicher

Arbeitsspeicher oder RAM (Random Access Memory) ist praktisch das Lebenselixier eines PCs und damit euer Rechner nicht nur gerade so überlebensfähig ist, braucht ihr eine angemessene Menge davon. Ähnlich wie das Kurzzeitgedächtnis enthält der Arbeitsspeicher für einen begrenzten Zeitraum mehrere Informationen um Aufgaben schnell erledigen zu können. Alle verarbeiteten Daten werden sozusagen durch diese PC Komponente geleitet.

Wenn es also um Leistung geht, stellen wir Speicherkapazität immer über Geschwindigkeit. Denn nichts sagt mehr “High-End PC” als 43 offene Chrome Tabs, plus Discord und euer Lieblingsspiel zur gleichen Zeit.

Corsair Vegeance LED, HyperX Fury und Crucial Ballistix – eine Sache haben alle gemeinsam. Es sind Arbeitsspeicher die allesamt Erschwinglichkeit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit vereinen. 16 GB DDR4 mit 3200 MHz ist perfekt für Spiele bei 1080p und sollte locker für die nächsten Jahre ausreichen.

8 GB ist für Spiele mit geringen Anforderungen oder zum Surfen im Netz ok, aber allgemein empfehlen wir 16 GB als Standard für heutige Builds. Denn je mehr Arbeitsspeicher für beispielsweise Video- und Fotobearbeitung verwendet wird, desto besser. Falls ihr euch für das Thema interessiert schaut in unseren Beitrag über Veränderungen bei einem Upgrade von 16 auf 32 GB.

Wenn es um Geschwindigkeit geht ist es erwähnenswert, dass Intel-CPUs im Alltagsbetrieb normalerweise nicht von einem schnelleren Arbeitsspeicher profitieren. Im Gegensatz dazu weist Ryzen, allein durch die Verwendung von schnellerem Arbeitsspeicher, eine Leistungssteigerung von 10 – 15 % auf. Im Idealfall ist alles in der Nähe von 2.500 MHz oder darüber goldwert – obwohl ihr mittlerweile auch moderneren Speicher findet, der fast 5.000 MHz erreicht.

WICHTIG! Achtet darauf, dass das Mainboard immer über begrenzte Speichergeschwindigkeiten verfügen. Bevor ihr also los geht und euch den krassesten Arbeitsspeicher holt, prüft die technischen Daten. Ihr ärgert euch sonst dumm und dusselig, wenn ihr euch RAM mit einer Geschwindigkeit von 4.000 MHz holt und im Nachhinein feststellt, dass euer Mainboard auf 3.000 MHz limitiert ist.

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Speicher

Wenn RAM wie das Kurzzeitgedächtnis ist, ist der Speicher sozusagen das Langzeitgedächtnis eures PCs. Hier werden einfach alle Daten gespeichert. Ob Dokumente, Bilder, Filme, die besten PC Spiele oder Betriebssysteme.

Auch beim Speicher gibt es unterschiedliche Formen und Geschwindigkeiten. Aber da es hier um PC Komponenten geht, lassen wir Speichermedien wie USB-Sticks, SD-Karten oder externe Festplatten mal außen vor und konzentrieren uns auf den Speicher, mit dem ihr euren PC aufrüsten könnt. Gewöhnliche Festplatten sind ideal um eine Menge an Daten für wenig Geld zu speichern. SSDs (Solid-State-Drive) sind da wesentlich schneller, aber hier ist große Kapazität ist auch mit großen Kosten verbunden.

Zum Glück sind SSDs mittlerweile ein alter Hut, sodass ihr schon für welche mit 1 oder 2 TB zwar immer noch eine Stange Geld ausgeben müsst, aber es ist tragbar. An dieser Stelle können wir euch die Samsung 860 Evo ans Herz legen. Installiert euer Betriebssystem auf der SSD und die Spiele und Programme die ihr häufig verwendet und wo ihr auf geringe Ladezeiten besteht.

NVMe (SSD M.2) Laufwerke sind gerade ebenfalls in der Mode, da sie fünf- bis sechsmal schnellere Datenübertragungsgeschwindigkeiten bieten und auf dem Markt sogar einige erschwingliche Optionen zur Verfügung stehen. Der Crucial P2 ist eine fantastisch Wahl wenn ihr es günstig und schnell haben wollt. Falls ihr es eine Nummer größer haben wollt, gehören der Crucial P5 und das WD Black NVMe SSD zu den derzeit schnellsten Laufwerken.

Zusätzlich zu den Festplatten für eure Programme, Spiele und euer Betriebssystem empfehlen wir euch eine große (am besten 1 – 2 TB) HDD zum Speichern von sämtlichen Medien und Dateien, die auf den schnellen Festplatten nur Platz und Geschwindigkeit verschwenden würden. Mit WD Festplatten haben wir bislang keine schlechten Erfahrungen gemacht.

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Netzteil

Ohne Netzteil geht´s nicht! Da es logischerweise dafür sorgt, dass alle anderen PC Komponenten mit Strom versorgt werden. Das PC Netzteil ist sozusagen das Fundament eures PCs und Dinge die auf einem wackeligen Fundament gebaut werden sind sowieso zum Scheitern verurteilt. Was bringt euch auch die ganze Hardware, wenn ihr euren PC nicht einschalten könnt.

In der Regel ist es unwahrscheinlich, dass ihr jemals mehr als 650 W für einen einzelnen Build benötigt. Allerdings ist es vorteilhaft sich eine PSU (Power Supply Unit) zu kaufen, die 20% mehr Kapazität als ihr braucht – 10% für Übertaktung und weitere 10% damit euer Netzteil sich nicht irgendwann totläuft. Je höher der Wirkungsgrad (von gut bis sehr gut; Bronze, Silber, Gold, Platin, Titan), desto weniger Strom wird als Wärme verschwendet.

Spart bitte nicht am falschen Ende, wenn ein billiges Netzteil durchbrennt kann euer gesamtes System den Geist aufgeben.

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Gehäuse

Das Gaming PC Gehäuse sollte euch in erster Linie optisch gefallen, aber viel wichtiger sind die funktionalen Merkmale. Es sollte genügend Kabelführungsoptionen sowie ausreichend Platz bieten und möglichst werkzeuglos funktionieren. Bei der Auswahl des Gehäuses beginnt alles mit dem Motherboard das ihr für euren Build verwendet. In dem Fall sprechen wir von der Größe (ATX, Mini-ATX, Micro-ATX). Die meisten Gehäuse heutzutage sind allerdings mit mehreren Formfaktoren kompatibel, daher solltet ihr an dieser Stelle keine großen Probleme haben.

Das Case sollte unter anderem einen guten Airflow gewährleisten und auch groß genug für den Rest eures Systems sein, damit ihr beim Zusammenbau auch nicht auf unnötige Probleme stößt.

Natürlich kann man beim Gehäuse immer etwas Geld sparen. Aber je mehr Geld ihr investiert, desto angenehmer wird der Zusammenbau. Ganz zu schweigen davon, dass ihr euren PC wahrscheinlich jeden Tag ansehen werdet, also wollt ihr vielleicht auch einen richtigen Hingucker.

Unser aktueller Favorit ist be quiet Pure Base 500DX, die Seite aus gehärtetem Glas in Kombination mit der LED Beleuchtung und dem Mesh-Gittern an der Front können sich echt sehen lassen.

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CPU Kühler

Wie ihr euch bereits denken könnt, verwenden Luftkühler Luft um die Wärme durch eine Reihe von Heatpipes bzw. den Kühlkörper zu drücken. Diese Art der CPU Kühler sind im Allgemeinen nicht besonders teuer und einfach zu installieren, aber können unter Umständen das Installieren von großen Heatspreadern (Hitzeverteiler) oder Grafikkarten beeinträchtigen.

Wasserkühler sind da im Vergleich etwas komplizierter, da sie einen geschlossenen Kühlmittelkreislauf verwenden um den Prozessor kühl zu halten. Diese Art ist meistens effizienter und kann dazu führen, dass eure CPU bei niedrigeren Temperaturen als bei einem Luftkühler betrieben wird. Der einzige Nachteil ist, dass der Wasserkühler etwas kostspieliger ist und für Beginner auch einschüchternd sein kann. Aber springt einfach über euren Schatten, ihr werdet es nicht bereuen.

Wer den Mittelweg sucht – also effiziente Kühlleistung und einfach zu installieren. Der sollte nach AiO-Wasserkühlungen Ausschau halten.

Und auch beim CPU Kühler heißt es: Egal ob Intel oder AMD, stellt sicher dass der Kühler mit eurem System kompatibel ist. Falls es Intel werden sollte, benötigt ihr den Standard LGA 1151 Sockel. Bei AMD ist es der AM4 Sockel. Doch keine Angst, meistens verfügen die Kühler über eine Auswahl an Zubehör, das sie mit jeder Plattform kompatibel macht.

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