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Die besten Notebooks im Test: Klassisch, Chromebook oder Gaming-Laptop?

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Kaufberatung

Vergleich Die besten Notebooks im Test: Klassisch, Chromebook oder Gaming-Laptop? Notebooks, Convertibles, Gaming-Laptops 28. Februar 2022 um 11:33 Uhr Michael Knott Ihr seid auf der Suche nach einem neuen Notebook? Wir schlagen konkrete Modelle vor. Neben Chromebooks buhlen Convertibles, 2-in-1-Geräte und Gaming-Laptops um eure Gunst. Dieser Vergleich liefert Entscheidungshilfen.

Die Geräte sind alphabetisch sortiert. Die angegeben Daten in der Tabelle entsprechen nur der getesteten Konfiguration. Meist gibt es die jeweiligen Laptops auch mit anderen Prozessoren oder Grafikkarten.

Aktuelle Notebook-Angebote im Überblick

Egal ob, Gaming-Laptop, Convertible oder Chromebook - vor dem Kauf empfiehlt sich stets ein Preisvergleich. Denn die Preise für Notebooks schwanken häufig. Nachfolgend listen wir euch sich aktuell im Angebot befindliche Geräte auf.

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Wie wir testen

Selbstverständlich installieren wir bei Laptop-Tests die bekannten Benchmark-Programme wie Cinebench, PC Mark, Geekbench und andere und stellen die ermittelten Werte gegenüber, um einen Vergleich ziehen zu können. Doch ähnlich wie bei Smartphones sind Notebooks auch ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, die sich nur schwer messen lässt.

Wir achten daher sehr genau darauf, wie sich ein Laptop anfühlt, ob sich etwa das Display mit einer Hand öffnen lässt, wie lange der Akku wirklich läuft, ob es irgendwo klappert oder ob der Lüfter mit einem hochfrequenten Pfeifton den letzten Nerv raubt. Alle Notebooks, die wir ausführlich testen, setzen wir wochenlang sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld ein, bevor sie dem Hersteller wieder übergeben werden und wir ein Fazit ziehen.

So testet netzwelt Unsere Tester verschaffen sich zunächst einen Marktüberblick und erfassen alle infrage kommenden Laptops. Dabei werden neben marktführenden Anbietern auch kleinere Vertreter berücksichtigt. Aus dieser Masse an Geräten werden die aus Sicht der Redaktion relevanten Notebooks ausführlich einzeln getestet und die Testergebnisse gegenübergestellt. Zudem führen wir regelmäßig Hintergrundgespräche mit Herstellern und Nutzern, um den Service der Hersteller beurteilen zu können. 11 Notebooks in dieser Übersicht 90+ getestet oder in der Hand gehabt 15+ Hintergrundgespräche mit Experten 175+ Stunden aufgewendet

Den Großteil der hier vorgestellten Modelle haben wir einem ausführlichen Test über mehrere Tage und Wochen unterzogen. Sämtliche Laptops verfügen über SSDs mit einer Kapazität zwischen 128 Gigabyte und 2 Terabyte. Auch über einen Touchscreen verfügen einige der hier vorgestellten Notebooks. Klickt einfach auf ein Bild, um zum jeweiligen Testbericht zu gelangen.

Die besten Allrounder: Lenovo ThinkPad X1 Carbon Gen9 und Dell XPS 13

Eine hervorragende Tastatur in einem sehr robusten Gehäuse kauft ihr beim Lenovo ThinkPad X1 Carbon Gen9. Der chinesische Hersteller entwickelt den Laptop-Klassiker Jahr für Jahr weiter.

Uns gefallen Details wie der bombensichere ThinkShutter, die alltagstauglichen Anschlüsse sowie das Display im 16:10-Format. Das Notebook für alle Fälle ist nicht günstig, aber ihr habt mit Sicherheit lange Freude daran.

Ebenbürtige Alternativen

Vom ThinkPad X1 Carbon der neunten Generation gibt es auch eine Convertible-Version mit Namen ThinkPad X1 Yoga. Wer mit den Laptops von Lenovo nicht viel anfangen kann, sollte sich das Dell XPS 13 anschauen. Die stärker auf Consumer ausgelegten Dell-Laptops werden ähnlich der ThinkPad-Reihe von Jahr zu Jahr weiterentwickelt und immer leistungsfähiger. In einem ausführlichen Test haben wir uns das Dell XPS 13 9310 angeschaut.

Der beste Gaming-Laptop: Razer Blade 14

Den "besten Gaming-Laptop" zu finden ist streng genommen ein Ding der Unmöglichkeit. Wer nur ab und zu ein Online-Spiel spielt kann mit wesentlich schwächerer Hardware leben als waschechte Gamer, die höchsten Wert auf Leistung, Schnelligkeit und Optik legen, vielleicht sogar (semi)professionell zocken.

Ein unserer Meinung nach sehr gelungenes Gesamtpaket aus Leistung, Spielbarkeit und Optik bietet Razer mit dem Blade 14. Ihr könnt bis zu drei Monitore an den Gaming-Laptop anschließen. Im Inneren sorgt nicht Intel sondern AMD-Hardware für Power. Während das Testgerät viele Punkte bei Leistung und Verarbeitung sammelt, gibt es leichte Abzüge beim Kühlkonzept.

Erstklassige 2-in-1-Geräte und Convertibles

Einen spektakulären Ansatz wählt HP beim Elite Folio, denn der Hersteller kleidet diesen Convertible vollständig in Kunstleder. Darunter leidet die Funktionalität nicht. Im Gegenteil - die Oberfläche fühlt sich meistens weder zu warm, noch zu kalt an.

Wer dem Leder nicht traut und stattdessen seine Hände lieber auf kühles Aluminium legt, sollte das ebenfalls empfehlenswerte Spectre X360 mit 14-Zoll-OLED-Display näher in Betracht ziehen.

Alternative: Modelle der Microsoft Surface-Reihe oder Samsungs Galaxy Books

Das Surface Pro 8 gestaltete Microsoft 2021 neu. (Quelle: Screenshot Microsoft)

Im Herbst 2021 hat Microsoft seine Surface-Reihe auf den neusten Stand der Technik gebracht. Vor allem das Microsoft Surface Pro 8 hat es in sich. Zu den technischen Highlights zählt unter anderem ein 120-Hertz-Display im praktischen 3:2-Format. Das Surface Pro 8 ist seit Oktober 2021 zu Preisen ab 1.179 Euro unter anderem im Microsoft Store erhältlich.

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Samsung hat den Notebook-Verkauf in Deutschland wieder aufgenommen und meldet sich 2021 mit der Galaxy Book-Reihe eindrucksvoll zurück. Die überaus dünnen Notebooks und Convertibles punkten durch gestochen scharfe AMOLED-Displays. Mittlerweile ist das Portfolio mit dem Galaxy Book 2 Pro und dem Galay Chromebook 2 360 weiter angewachsen.

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Oder doch ein iPad?

Wenn ihr bei Convertibles und 2-in-1-Geräten vor allem die vielseitigen Anwendungsfälle schätzt, könnte auch ein iPad für euch in Frage kommen. Vor allem das bärenstarke iPad Pro mit M1-Chip und Magic Keyboard bietet sich an. Weitere Tablet-PCs mit Stift (und Tastatur) stellen wir euch hier vor.

Die besten Chromebooks

Chromebooks sind in den USA schon längst ein Verkaufsrenner. In Deutschland, Österreich und der Schweiz fristeten sie lange Zeit eher ein Nischendasein. Das hat sich - nicht zuletzt auf Grund umfangreicher Werbekampagnen - grundlegend geändert. Plötzlich wollten gefühlt alle ein Chromebook kaufen! Die Preise stiegen. Waren Chromebooks einst der Geheimtipp für Preisbewusste, kratzten Hersteller im Jahr 2022 locker an der 1.000-Euro-Marke.

Chromebooks sind hervorragende Begleiter im Alltag und finden etwa bei Studierenden großen Anklang. Keine Sorge: Längst ist das Google-Betriebssystem Chrome OS nicht mehr auf eine Internetverbindung angewiesen, um nutzbar zu sein. Offline geht eigentlich alles, was auch mit "normalen" Laptops geht. Hier könnt ihr auf eurem Windows-PC ausprobieren, wie sich Chrome OS im Alltag anfühlt.

Außergewöhnliche Laptops

Wer das Notebook nicht als reines Arbeitsgerät sondern als Teil der eigenen Persönlichkeit sieht, wird mit Standardware, wie sie überall vorzufinden ist, nicht glücklich werden. Wir denken an euch und nehmen daher regelmäßig Laptop-Exoten unter die Lupe. Zwei Bildschirme oder ein faltbares Display gefällig?

Apple MacBooks mit M1-Prozessoren

Wer bislang um die MacBooks von Apple einen weiten Bogen gemacht hat, sollte den Laptops aus Kalifornien eine neue Chance geben. Seitdem Apple die selbst entwickelten M1-Chips in MacBook Pro und MacBook Air verbaut, rücken die Notebooks näher ans iPad Pro - ebenfalls mit M1-SoC bestückt - heran. Und zwar im positiven Sinne. Zudem hatte der Hersteller ein Einsehen und brachte 2021 viele beliebte Anschlüsse zurück ins MacBook Pro, darunter der Kartenleser und der MagSafe-Stromanschluss.

Das MacBook Pro gibt es mit 14 oder 16 Zoll großem Bildschirm (Quelle: APPLE)

Akkulaufzeit und Geschwindigkeit profitieren enorm vom M1-Chip. Klappt ihr ein mit M1 ausgestattetes Apple-Notebook auf, ist es umgehend einsatzbereit.

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Worin liegen die Unterschiede zu günstigeren Laptops?

Mittlerweile bekommt ihr auch bei günstigen Einsteiger-Laptops ein rundes Gesamtpaket zum kleinen Preis. Welchen Mehrwert bieten also teure Oberklasse-Notebooks? Unterschiede gibt es beispielsweise beim Bildschirm. Zwar besitzen aktuelle Budget-Modelle inzwischen auch kontraststarke IPS-Panels, doch bei teureren Geräten ist meist die Auflösung und Helligkeit höher und manchmal gibt es Touch-Unterstützung.

Ebenso unterscheiden sich günstige und teure Laptops in puncto Gewicht und Verarbeitung. Zwar gibt es auch leichte Einsteiger-Geräte, doch diese bestehen dann in der Regel aus Kunststoff. Die Quintessenz bei einem leichten Oberklasse-Laptop liegt darin, dass er gleichzeitig auch noch erstklassig verarbeitet ist und aus Metall oder einem leichten Hightech-Verbundstoff besteht. Beleuchtete Tastaturen sind auch nicht mehr nur zwingend der Oberklasse vorbehalten, doch teurere Laptops weisen oftmals eine schlichtweg bessere Tastatur sowie ein größeres und genaueres Trackpad auf.

Wir testen Notebooks immer unter Alltagsbedingungen. (Quelle: Netzwelt)

Neben einer höheren Leistung weisen Premium-Modelle im Schnitt eine längere Akkulaufzeit, schnellere PCIe-SSDs, leise Lüfter und bessere Lautsprecher auf. Des Weiteren gibt es Unterstützung für die Schnittstelle Thunderbolt, vielseitige Einsatzmöglichkeiten (bei Convertibles) und Sicherheits-Features wie eine Windows Hello-Kamera oder einen Fingerabdrucksensor. Leider lassen sich die meisten aktuellen Geräte kaum mehr von Besitzer und Besitzerin selbst warten. Ist dies der Fall, weisen wir im jeweiligen Testbericht explizit darauf hin.

Dell Notebooks

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Notebook-Konfigurator: Stell dir deinen Wunsch-Laptop selber zusammen

Mit unserem Notebook-Konfigurator filterst du mit ein paar Klicks gezielt den passenden Laptop für dich aus einer riesigen Auswahl von Notebooks und Shop-Angeboten. Neben Marke, Budget, Größe und Speicherplatz lässt sich das Angebot auch nach Leistung, Display-Varianten und Anschlüssen durchsuchen. Deine Favoriten kannst du dann bequem auf deinem Merkzettel speichern und vergleichen. Über die einzelnen Produktseiten findest du zusätzlich auch andere Ausstattungsvarianten der gleichen Serie. Hier haben wir noch ein paar Tipps für das sinnvolle Zusammenstellen deines persönlichen Vergleichs mit unseren Notebook-Konfigurator:

Preis-Leistung optimieren

Die Wenigsten suchen einfach nur "irgendeinen Laptop". Wie die Meisten bringst du sicher schon ein paar Vorstellungen mit. Zum Beispiel: Welche Hersteller es sein sollen - oder welche eben nicht. Auch stellt sich dir die Frage, wie groß und damit transportabel dein Notebook sein soll, was wiederum die Akkulaufzeit beeinflusst.

Und ganz klar: Auch der Preis spielt eine Rolle.

Diese wichtigen Entscheidungen triffst du in unserem Konfigurator schon direkt zum Start und kannst das vielfältige Angebot auf eine für dich passende Auswahl begrenzen. Falls du noch keine genaue Vorstellung hast und die technischen Daten der Hardware dir wenig weiterhelfen, nutze doch einfach unsere interaktive Notebook Kaufberatung. Hier helfen wir dir mit 8 einfachen Fragen bei der Konfiguration und Wahl des richtigen Notebooks. Weiter unten bei der interaktiven Kaufberatung, findest Du auch eine sehr ausführliche Kaufberatung, mit allen wichtigen Infos für deine Kaufentscheidung. Damit wirst du zum richtigen Experten.

Du musst nicht gleich für jeden Filter eine Angabe machen und generell ist es ratsam, sich etwas Luft zu lassen. Das gilt auch für das Budget. Du willst ja nicht, dass dir ein Shop-Angebot entgeht, was zwar 50 Euro über deiner Schmerzgrenze liegt - dafür dann aber doppelt so viel Leistung, Speicher oder andere Verbesserungen mitbringt, die du vielleicht gar nicht erwartet hättest.

Ein wichtiger Tipp: Größe, Gewicht & Akku-Laufzeit eines Laptops sind entscheidend

Vor dem Kauf deines neuen Notebooks musst du für dich entscheiden, wie viel Wert du auf die Mobilität des Gerätes legst. Im Grunde ist es die einfache Frage, wie oft dein Laptop seinen Platz wechseln wird. Nimmst du ihn täglich mit oder soll er ausschließlich auf dem heimischen Schreibtisch anstelle eines "normalen" PC genutzt werden?

Sehr kompakt geht es im Größen-Bereich bis zu 13,3 Zoll zu. Hier siedeln sich auch die leichten und schlanken Ultrabooks an, die nur knapp über ein Kilo auf die Waage bringen. Wenn du hingegen auf eine bessere Leistung abzielst, solltest du bei der Konfiguration bei den 15,6-Zoll-Laptops ein Häkchen setzen. Das größere Gehäuse bietet mehr Platz für performante Komponenten und stärkere Kühllösungen, um auch anspruchsvollen Aufgaben gerecht zu werden.

Bist du eher auf der Suche nach einem Notebook für den stationären Gebrauch, zum Beispiel als Ersatz für deinen alten Desktop-PC, siehst du dich am besten im 17,3-Zoll-Segment um. Das größere Display lässt mehr Einsatzmöglichkeiten zu und auch hier heißt es wieder, mehr Platz für mehr Leistung. Hier findest du auch viele leistungsstarke Gaming-Notebooks.

Bei der Akkulaufzeit verhält es sich hingegen etwas anders. Zwar setzen die größeren Notebooks meist auch auf die größeren Batterien, zeigen mit mehr Power unter der Haube aber auch einen höheren Stromverbrauch. Ein kompaktes Ultrabook kann durch seine stromsparenden Komponenten eine deutlich höhere Laufzeit erreichen als ein Multimedia-Notebook-Multimedia-Notebook.

Für den sporadischen Einsatz sollte dein im Notebook Konfigurator ausgewählter Laptop mindestens vier Stunden ermöglichen. Bist du oft und lange abseits der Steckdose unterwegs, erledigst du zum Großteil Mails, bearbeitest Dokumente oder surfst im Internet, empfehlen wir ein Modell mit mindestens 8 bis 12 Stunden Akkulaufzeit. Angaben dazu findest du in unseren ausführlichen Datenblättern der einzelnen Modelle.

Prozessor und Grafikkarte als Herzstück des Notebooks

Der Prozessor (CPU) und die Grafikkarte (GPU) gehören zu den wichtigsten Komponenten eines Laptops. Sie sorgen für die Rechen- und Grafikleistung. Über die Jahre haben sich drei Anbieter in diesem Bereich etabliert - AMD, Intel und NVIDIA. Im Bereich der Prozessoren liefert Intel aktuell die beste Leistung, AMD hingegen den besseren Preis. Grafisch hat NVIDIA die Nase bei Grafikkarten vorn, während AMD und Intel sich um die Vorherrschaft bei ihren im Prozessor integrierten Grafik-Chips streiten.

In unserer Datenbank für Prozessoren und Grafikkarten kannst Du in einer Übersicht die einzelnen Komponenten vergleichen und dir aussuchen, welche Technik deinen Leistungs-Ansprüchen gerecht wird. So kannst du gezielt das für dich beste Notebook konfigurieren und zusammenstellen. Gerade im Gaming-Bereich sind die beiden Komponenten entscheidend.

Konfiguriere genug Speicherplatz

Mit der Größe des Arbeitsspeichers (RAM) entscheidest du vor allem, wie viele Aktionen dein Notebook parallel betreiben kann. Multitasking lautet hier das Stichwort. Hast du zum Beispiel mehrere Tabs im Internet-Browser geöffnet, kann sich der Arbeitsspeicher schnell füllen. Hierbei empfehlen wir mindestens eine Größe von vier Gigabyte, was tatsächlich sehr wenig ist. Besser und meist Standard sind acht Gigabyte Arbeitsspeicher.

Willst du parallel noch Bilder oder Dokumente bearbeiten, einen Film schauen oder einfach mal mehrere Programme offenlassen, sind acht Gigabyte angemessen. Profi-Nutzer und Spieler sollten sich eher an 16 Gigabyte oder mehr orientieren.

Beim so genannten Massenspeicher gibt es zwei Varianten zur Auswahl. Hard Disk Drives (HDD), auch Festplatten gerufen und schnelle Solid State Disks (SSD). Während die Festplatte in den meisten Fällen eine höhere Kapazität aufweist, sind SSDs deutlich schneller. Startvorgänge von Programmen oder das Hochfahren des Laptops nehmen mit diesen flotten Flash-Speichern nur wenige Sekunden in Anspruch. Natürlich kannst du entsprechende SSDs in vielen Notebooks auch später nachrüsten, was bei Prozessor, Grafikkarte und oft auch RAM leider nicht geht. Aber wir empfehlen dir mindestens einen 256 GB SSD-Speicher zu konfigurieren. Möchtest du beide Speicherarten kombinieren, kannst du ein Modell wählen, was als 1. Speicher eine SSD und als 2. Speicher eine große Festplatte verbaut hat.

Viele Möglichkeiten bei der Display-Wahl

Beim Display gibt es noch ein paar mehr Filter als nur die Größe. Zum Beispiel die Oberfläche: Glänzend und matt. Während glänzende Displays subjektiv den höheren Kontrast und knackigere Farben abliefern, spiegelt sich vor allem bei Sonneneinstrahlung die Umgebung im Bildschirm. Alternativ kann ein mattiertes Display gewählt werden, welches diese Reflektionen minimiert, dafür aber weniger brillant wirkt. Vor allem Business-Nutzer schwören auf die entspiegelten Bildschirme, da sie das längere Arbeiten erleichtern.

Aufgrund der aktuellen Technologie werden Touch-Displays bis auf wenige Ausnahmen derzeit nur in einer glänzenden Variante ausgeliefert. Hersteller werben zwar oft mit einer Entspiegelung, diese ist allerdings nur minimal erkennbar.

Hinsichtlich der Bildschirm-Auflösung ist Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) mittlerweile Standard. Hochwertige Notebooks hingegen bieten sogar WQHD z.B. die Retina Displays von Apple. Die Auflösung 4K ist nochmal schärfer und setzt auf eine sehr hohe Pixeldichte, ein optischer Leckerbissen. Gerade fürs Gaming und Anwender von Videoschnitt schätzen diese bestechende Darstellung und gehen die damit verbundenen höheren Kosten gerne ein.

2-in-1 Convertibles bieten dir zusätzlich die Möglichkeit dein Notebook auch als Tablet zu nutzen. Hierfür hat das Notebook entweder ein Drehscharnier zum Umklappen des Displays oder du kannst das Display separat ohne die Tastatur verwenden.

Anschlüsse: USB ist immer noch der König

Im letzten Schritt schaust du nochmal schnell über die Anschlüsse. Sind genügend USB-Ports für deine Bedürfnisse vorhanden? Brauchst du vielleicht einen vollwertigen USB-A- oder HDMI-Port oder musst dein Notebook unbedingt über USB-C laden können?

Du solltest die Möglichkeiten prüfen, externe Monitore via HDMI oder Display-Port anzubinden. Vor allem bei kompakten Notebooks sind davon meist nur wenige oder Anschlüsse im Mini-Format vorhanden. Notwendige Adapter liegen oftmals nicht bei und müssen zusätzlich zum Notebook gekauft werden. Wir empfehlen aber lieber ein leichtes und schlankes Notebook, mit ergänzendem Mini-Adapter zu kaufen, als nur wegen den sporadisch genutzten Anschlüssen immer ein schweres Notebook in der Tasche zu transportieren.

Wenn du hauptsächlich im Internet surfst und arbeitest, solltest du zudem auf die Geschwindigkeit des Wireless LAN (WLAN), die Bluetooth-Tauglichkeit und die Leistung des eventuell vorhandenen Ethernet-Ports achten. Optische Laufwerke (DVD, Blu-ray, etc.) gehören der Vergangenheit an und werden kaum noch verbaut.

So landest Du einen Volltreffer

Wie du siehst, mit einem klaren Ziel vor Augen findest du schnell zu deinem Traum-Notebook, das genau auf deinen Anwendungsfall zugeschnitten ist. Wir glauben, dass du bei der Vielfalt von hunderten Modellen, mit den verschiedenen Betriebssystemen, problemlos fündig wirst und wünschen viel Spaß beim Konfigurieren! Und wenn dann noch ein Sonderangebot eines Shops verfügbar ist, dann hast du einen Volltreffer gelandet.

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